B – Gasaustritt im / am Gebäude
Am Nachmittag wurde die Feuerwehr zu einem freistehenden Gastank alarmiert, aus dem unkontrolliert Gas austrat. Was zunächst als überschaubarer Einsatz begann, entwickelte sich aufgrund der stetig zunehmenden Druckverhältnisse im Tank zu einem stundenlangen Großeinsatz mit umfangreichen Evakuierungsmaßnahmen.
Erstmaßnahmen und Lageerkundung
Nach Eintreffen der ersten Kräfte wurde der Tank, ein Flüssiggastank, umgehend mit einem C-Rohr gekühlt. Parallel wurde versucht, über den Gasversorger eine zuständige Fachfirma zu erreichen. Die Recherche gestaltete sich jedoch schwierig, da der ursprüngliche Hersteller diese Sparte bereits vor Jahren aufgegeben hatte und keine Unterstützung leisten konnte.
Eskalation der Lage
Trotz der Kühlung mit zwischenzeitlich zwei Wasserwerfern stieg der Druck im Tank weiter an. Die Feuerwehr zog die Transport-Unfall-Informations- und Hilfeleistungssystem-Beratung (TUIS) hinzu, die den Einsatz eines Flüssiggasnotdienstes empfahl. Ein Vollalarm für die Feuerwehr Weingarten wurde ausgelöst, zusätzlich wurden eine Drehleiter, ein Lüftungsfahrzeug sowie ein Abrollbehälter Tank aus Nachbargemeinden nachgefordert. Zur Lageübersicht kam eine Drohne zum Einsatz.
Evakuierung und Betreuung
Als Vorsichtsmaßnahme wurde ein Evakuierungsradius von 120 Metern festgelegt. Die Polizei evakuierte die unmittelbar angrenzenden Gebäude in den umliegenden Straßen. Die betroffenen Anwohner wurden in einem klimatisierten Bereich einer nahegelegenen Halle untergebracht, wo Gemeindemitarbeiter die Betreuung übernahmen. Eine Person musste wegen Kreislaufproblemen dem Rettungsdienst übergeben werden. Messungen in den umliegenden Gebäuden ergaben keine Gaskonzentration.
Abfackeln und Abtanken
Nach umfangreicher Vorbereitung wurde das kontrollierte Abfackeln des Gases eingeleitet, das ab 19:51 Uhr durchgeführt wurde. Der Brandschutz wurde über Düsenschläuche sichergestellt, zusätzlich kühlten zwei C-Rohre die angrenzenden Gebäudefassaden im Bereich der Fackel. Parallel wurde der Tank weiterhin mit einem Wasserwerfer gekühlt. Nach Beendigung des Abfackelns wurde das Abtanken des verbleibenden Gases vorbereitet. Ein Tankzug pumpte den größten Teil ab, wodurch die Gefahr gebannt werden konnte. Die Evakuierungen wurden bis auf die beiden unmittelbar angrenzenden Gebäude aufgehoben, die eingesetzten Kräfte sukzessive reduziert.
Abschlussmaßnahmen
Im Verlauf des Einsatzes wurde festgestellt, dass im Keller eines Nachbaranwesens großflächig Wasser stand, welches durch die Feuerwehr abgepumpt wurde. Nach Abschluss aller Maßnahmen wurde die Einsatzstelle an den Eigentümer übergeben. Der Einsatz konnte damit beendet werden.
B – Menschenleben konkret in Gefahr
Die Feuerwehr wurde in den frühen Morgenstunden zu einem Wohngebäude alarmiert, in dem es zu einem Brandereignis durch angebrannte Speisen gekommen war.
Nach Eintreffen der Einsatzkräfte hatte ein Mitbewohner die Wohnungstür bereits geöffnet. Die angebrannten Speisen wurden durch die Feuerwehr gelöscht und die Wohnung belüftet. Die Polizei war ebenfalls vor Ort.
Die Bewohner wurden durch den Rettungsdienst gesichtet und untersucht. Nach Abschluss aller Maßnahmen verließ die Feuerwehr die Einsatzstelle.
B – Private BMA
Die Feuerwehr wurde nach der Auslösung einer Brandmeldeanlage alarmiert.
Nach Eintreffen der Einsatzkräfte wurde das Objekt erkundet. Ein Brandereignis oder eine sonstige Gefahrenlage konnte nicht festgestellt werden. Die Auslöseursache blieb unbekannt.
Das Objekt wurde an den Verantwortlichen übergeben, der Einsatz konnte beendet werden.
B – Auslösung BMA
Die Feuerwehr wurde nach der Auslösung einer Brandmeldeanlage alarmiert. Ausgelöst hatte ein Melder im Dachgeschoss des Gebäudes.
Nach Eintreffen der Einsatzkräfte wurde der betroffene Bereich im Dachgeschoss mittels Wärmebildkamera kontrolliert. Ein Brandereignis oder eine sonstige Gefahrenlage konnte nicht festgestellt werden. Die Auslöseursache blieb unbekannt.
Die Feuerwehrleitstelle wurde über das Erkundungsergebnis und das Einsatzende informiert. Die Feuerwehr konnte die Einsatzstelle daraufhin verlassen.
B – Explosion im / am Gebäude
Einer unserer Fachberater der Feuerwehr für das Thema Einsturz/Bau wurde zu einem Einsatz nach Östringen alarmiert. Durch den positiven Einsatzverlauf konnte er den Einsatz noch auf der Anfahrt abbrechen.
B – Kamin / Heizung / Ofen
Die Feuerwehr wurde zu einem Wohngebäude alarmiert, in dem eine erhöhte Kohlenmonoxid-Konzentration vermutet wurde.
Nach Eintreffen der Einsatzkräfte wurde zunächst im Erdgeschoss keine auffällige Konzentration gemessen. Bei der anschließenden Kontrolle im Kellerbereich wurde jedoch eine messbare CO-Konzentration festgestellt. Umgehend wurde ein zweiter Trupp zur weiteren Messung ins Gebäude geschickt. Mehrere Personen aus dem Gebäude wurden vorsorglich dem Rettungsdienst zur Untersuchung übergeben. Parallel wurde über die Integrierte Leitstelle der zuständige Schornsteinfeger nachgefordert, der innerhalb kurzer Zeit an der Einsatzstelle eintraf.
Nach gemeinsamer Erkundung mit dem Schornsteinfeger konnte eine defekte Heizungsanlage als Ursache des CO-Austritts identifiziert werden. Die Heizung wurde umgehend außer Betrieb genommen. Den Anwohnern wurde empfohlen, vor einer erneuten Inbetriebnahme eine Fachfirma mit der Überprüfung und Instandsetzung der Anlage zu beauftragen.
Die Einsatzstelle konnte anschließend übergeben und der Einsatz beendet werden.
B – Auslösung BMA
Die Feuerwehr wurde nach der Auslösung einer Brandmeldeanlage alarmiert.
Vor Ort stellte sich heraus, dass eine Melderlinie einer CO₂-Anlage ausgelöst hatte. Die Einsatzkräfte erkundeten das Objekt umfassend. Ein Brandereignis oder eine sonstige Gefahrenlage konnte nicht festgestellt werden. Als Auslöseursache wurde ein technischer Defekt ermittelt.
Die betroffene Brandmelderlinie wurde durch den Betreiber außer Betrieb genommen, um eine erneute Fehlauslösung zu verhindern. Der Einsatz konnte daraufhin beendet werden.
B – Privater Rauchmelder
Die Feuerwehr wurde nach der Auslösung einer Brandmeldeanlage alarmiert.
Nach Eintreffen der Einsatzkräfte wurde das Objekt erkundet. Ein Brandereignis oder eine sonstige Gefahrenlage konnte nicht festgestellt werden. Die Auslöseursache blieb unbekannt.
Das Objekt wurde an den Verantwortlichen übergeben, der Einsatz konnte beendet werden.
B – Privater Rauchmelder
Die Feuerwehr wurde nach der Auslösung einer Brandmeldeanlage alarmiert.
Nach Eintreffen der Einsatzkräfte wurde das Objekt erkundet. Ein Brandereignis oder eine sonstige Gefahrenlage konnte nicht festgestellt werden. Die Auslöseursache blieb unbekannt.
Das Objekt wurde an den Verantwortlichen übergeben, der Einsatz konnte beendet werden.
B – Gasaustritt im / am Gebäude
Die Feuerwehr wurde in den späten Abendstunden alarmiert, nachdem der Austritt eines unbekannten Stoffes gemeldet worden war.
Nach Eintreffen der Einsatzkräfte wurde die Lage erkundet. Der zunächst unbekannte Stoff konnte als entweichende Druckluft aus einer geplatzten Druckluftleitung identifiziert werden. Ein Betriebsschlosser zur Behebung des Schadens wurde verständigt.
Die defekte Leitung wurde durch die Feuerwehr bewusst nicht abgesperrt, da nicht eindeutig geklärt werden konnte, welche Anlagen über diese Leitung versorgt werden. Die Einsatzstelle wurde an das Personal übergeben. Für die Feuerwehr bestanden keine weiteren Tätigkeiten, der Einsatz konnte beendet werden.




