S – First Responder
Die Feuerwehr wurde als First Responder zu einem medizinischen Notfall alarmiert. Nach Eintreffen der Einsatzkräfte wurde die betroffene Person bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes durch die Feuerwehr erstversorgt und betreut.
Nach Eintreffen des Rettungsdienstes wurde der Patient zur weiteren medizinischen Versorgung übergeben. Die Feuerwehr konnte die Einsatzstelle daraufhin verlassen.
TH – Unterstützung Rettungsdienst mit Drehleiter
Die Feuerwehr wurde am Morgen zur Rettung einer Person alarmiert, die nicht auf herkömmlichem Weg aus dem Gebäude transportiert werden konnte.
Die Person wurde mittels Drehleiter schonend aus dem Gebäude ins Freie gebracht und anschließend dem Rettungsdienst zur weiteren medizinischen Versorgung übergeben.
Nach Abschluss der Rettungsmaßnahmen konnte der Einsatz beendet werden.
TH – Unterstützung Rettungsdienst
Die Feuerwehr wurde in der Nacht zu einer Personenrettung alarmiert. Eine Person war von einem Dach auf einen Dachvorsprung gestürzt.
Nach Eintreffen der Einsatzkräfte befand sich die verletzte Person auf einem kleinen Dachvorsprung und war zugänglich. Da ein schonender Transport über den herkömmlichen Weg nicht möglich war, wurde die Person mittels Schleifkorbtrage über das Treppenhaus ins Freie gebracht und anschließend dem Rettungsdienst zur weiteren medizinischen Versorgung übergeben.
Der Einsatz konnte daraufhin beendet werden.
B – Gasaustritt im / am Gebäude
Am Nachmittag wurde die Feuerwehr zu einem freistehenden Gastank alarmiert, aus dem unkontrolliert Gas austrat. Was zunächst als überschaubarer Einsatz begann, entwickelte sich aufgrund der stetig zunehmenden Druckverhältnisse im Tank zu einem stundenlangen Großeinsatz mit umfangreichen Evakuierungsmaßnahmen.
Erstmaßnahmen und Lageerkundung
Nach Eintreffen der ersten Kräfte wurde der Tank, ein Flüssiggastank, umgehend mit einem C-Rohr gekühlt. Parallel wurde versucht, über den Gasversorger eine zuständige Fachfirma zu erreichen. Die Recherche gestaltete sich jedoch schwierig, da der ursprüngliche Hersteller diese Sparte bereits vor Jahren aufgegeben hatte und keine Unterstützung leisten konnte.
Eskalation der Lage
Trotz der Kühlung mit zwischenzeitlich zwei Wasserwerfern stieg der Druck im Tank weiter an. Die Feuerwehr zog die Transport-Unfall-Informations- und Hilfeleistungssystem-Beratung (TUIS) hinzu, die den Einsatz eines Flüssiggasnotdienstes empfahl. Ein Vollalarm für die Feuerwehr Weingarten wurde ausgelöst, zusätzlich wurden eine Drehleiter, ein Lüftungsfahrzeug sowie ein Abrollbehälter Tank aus Nachbargemeinden nachgefordert. Zur Lageübersicht kam eine Drohne zum Einsatz.
Evakuierung und Betreuung
Als Vorsichtsmaßnahme wurde ein Evakuierungsradius von 120 Metern festgelegt. Die Polizei evakuierte die unmittelbar angrenzenden Gebäude in den umliegenden Straßen. Die betroffenen Anwohner wurden in einem klimatisierten Bereich einer nahegelegenen Halle untergebracht, wo Gemeindemitarbeiter die Betreuung übernahmen. Eine Person musste wegen Kreislaufproblemen dem Rettungsdienst übergeben werden. Messungen in den umliegenden Gebäuden ergaben keine Gaskonzentration.
Abfackeln und Abtanken
Nach umfangreicher Vorbereitung wurde das kontrollierte Abfackeln des Gases eingeleitet, das ab 19:51 Uhr durchgeführt wurde. Der Brandschutz wurde über Düsenschläuche sichergestellt, zusätzlich kühlten zwei C-Rohre die angrenzenden Gebäudefassaden im Bereich der Fackel. Parallel wurde der Tank weiterhin mit einem Wasserwerfer gekühlt. Nach Beendigung des Abfackelns wurde das Abtanken des verbleibenden Gases vorbereitet. Ein Tankzug pumpte den größten Teil ab, wodurch die Gefahr gebannt werden konnte. Die Evakuierungen wurden bis auf die beiden unmittelbar angrenzenden Gebäude aufgehoben, die eingesetzten Kräfte sukzessive reduziert.
Abschlussmaßnahmen
Im Verlauf des Einsatzes wurde festgestellt, dass im Keller eines Nachbaranwesens großflächig Wasser stand, welches durch die Feuerwehr abgepumpt wurde. Nach Abschluss aller Maßnahmen wurde die Einsatzstelle an den Eigentümer übergeben. Der Einsatz konnte damit beendet werden.
B – Menschenleben konkret in Gefahr
Die Feuerwehr wurde in den frühen Morgenstunden zu einem Wohngebäude alarmiert, in dem es zu einem Brandereignis durch angebrannte Speisen gekommen war.
Nach Eintreffen der Einsatzkräfte hatte ein Mitbewohner die Wohnungstür bereits geöffnet. Die angebrannten Speisen wurden durch die Feuerwehr gelöscht und die Wohnung belüftet. Die Polizei war ebenfalls vor Ort.
Die Bewohner wurden durch den Rettungsdienst gesichtet und untersucht. Nach Abschluss aller Maßnahmen verließ die Feuerwehr die Einsatzstelle.
B – Private BMA
Die Feuerwehr wurde nach der Auslösung einer Brandmeldeanlage alarmiert.
Nach Eintreffen der Einsatzkräfte wurde das Objekt erkundet. Ein Brandereignis oder eine sonstige Gefahrenlage konnte nicht festgestellt werden. Die Auslöseursache blieb unbekannt.
Das Objekt wurde an den Verantwortlichen übergeben, der Einsatz konnte beendet werden.
TH – Unterstützung Rettungsdienst mit Drehleiter
Die Feuerwehr wurde zur Rettung einer Person aus dem ersten Obergeschoss eines Wohngebäudes alarmiert, da ein Transport auf herkömmlichem Weg nicht möglich war.
Nach Eintreffen der Einsatzkräfte wurde die Drehleiter in Stellung gebracht. Die Person konnte mittels Drehleiter sicher aus dem Gebäude gerettet und anschließend dem Rettungsdienst zur weiteren medizinischen Versorgung übergeben werden.
Der Einsatz konnte daraufhin beendet werden, die Feuerwehr verließ die Einsatzstelle.
TH – VU unklare Lage
Die Feuerwehr wurde zu einem Verkehrsunfall alarmiert, bei dem zwei Personen verletzt wurden. Nach Eintreffen der Einsatzkräfte wurde umgehend der Brandschutz an der Unfallstelle sichergestellt und auslaufende Betriebsstoffe mit Bindemittel aufgenommen, um eine Gefährdung auszuschließen.
Zur Sicherung des Unfallfahrzeugs wurde die Fahrzeugbatterie abgeklemmt. Die verletzten Personen wurden durch den Rettungsdienst versorgt.
Nach Abschluss aller Maßnahmen wurde die Einsatzstelle an die Polizei übergeben. Die Feuerwehr konnte den Einsatz beenden.
TH – Notfalltüröffnung
Die Feuerwehr wurde zu einer Türöffnung alarmiert, da sich eine hilflose Person in einer Wohnung befand. Die Person war durch die Wohnungstür ansprechbar, konnte diese jedoch nicht selbstständig öffnen.
Da eine Öffnung der Wohnungstür nicht möglich war, verschafften sich die Einsatzkräfte über den Balkon Zugang zur Wohnung. Die Person wurde anschließend dem Rettungsdienst zur weiteren medizinischen Versorgung übergeben.
Der Einsatz konnte daraufhin beendet werden.
B – Auslösung BMA
Die Feuerwehr wurde nach der Auslösung einer Brandmeldeanlage alarmiert. Ausgelöst hatte ein Melder im Dachgeschoss des Gebäudes.
Nach Eintreffen der Einsatzkräfte wurde der betroffene Bereich im Dachgeschoss mittels Wärmebildkamera kontrolliert. Ein Brandereignis oder eine sonstige Gefahrenlage konnte nicht festgestellt werden. Die Auslöseursache blieb unbekannt.
Die Feuerwehrleitstelle wurde über das Erkundungsergebnis und das Einsatzende informiert. Die Feuerwehr konnte die Einsatzstelle daraufhin verlassen.








