„Warum denn in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah“
Getreu diesem Ausspruch machten sich einige Alterskameraden auf nach Staffort. Das Ziel unserer Reise in die unmittelbare Nachbarschaft war die Braustätte von „Gamerbräu“. Nach der freundlichen Begrüßung durch den Hausherrn führte uns dieser in den ehemaligen Kuhstall. Doch dort wo früher Kühe standen und ihre Milch abgaben, befindet sich heutzutage eine modern eingerichtete Braustätte. Michael Gamer experimentierte schon längere Zeit zum Bierbrauen, bis der Entschluss reifte eine eigene Brauerei zu gründen. Wie uns Herr Gamer erläuterte werden alle zum Bierbrauen benötigten Zutaten Regional bezogen. So kommt beispielsweise der Hopfen aus der Hallertau bzw. vom Bodensee und das Malz aus Heidelsheim. Imposant anzusehen waren die technischen Einrichtungen mit den glänzenden Edelstahltanks und den dazugehörenden Armaturen und Verrohrungen. Da aus unserer Mitte auch Fragen bezüglich des Brauvorgangs und der damit verbundenen Brautechnik an den Hausherrn gestellt wurden, erhielten wir von diesem eine kurze interessante Einweisung in die Herstellung verschiedener Biere.
Natürlich musste nach so viel theoretischem Input auch die Praxis folgen und so nahmen wir bereitwillig im Ausschankbereich Platz um die an diesem Tag zum Verkauf stehenden 3 Biersorten zu verköstigen. Gamerbräu Hell, Pils und Bitter. Wobei die Bittervariante an englisches Bier mit einer würzigen Hopfennote erinnerte und süffig im Abgang war. Auf der Heimfahrt waren die Teilnehmer der Brauereibesichtigung einer Meinung, dass man zu einer guten Kameradschaftspflege nicht weit wegfahren muss, denn oftmals liegt das Gute so nah.
Ein Beitrag von Klaus Breitinger



